Quartierentwicklung
Der Norden der Stadt Basel wandelt sich zu einem wichtigen Standort in der trinationalen Metropolitanregion Basel. Die vorhandenen Bodenressourcen werden städtebaulich aufgewertet und neue Freiräume geschaffen, wobei die ausgewogene Koexistenz verschiedener Nutzungen im Zentrum steht. Auf dem Areal VoltaNord wächst aus dem ehemaligen Güterareal Lysbüchel ein lebendiges und modernes Stadtquartier. Es entsteht neuer Raum für Wohnungen sowie zusätzliche Flächen für Büro-, Retail- und Gastronomienutzungen. Grünräume und Parkanlagen laden zum Verweilen ein und erhöhen die Aufenthaltsqualität für alle, die hier wohnen oder arbeiten. Bis Ende 2027 entwickelt sich im Norden von Basel Schritt für Schritt ein neues urbanes Umfeld mit Perspektive.
Das Quartier VoltaNord im St. Johann zeichnet sich durch innovative Architektur, nachhaltige Stadtplanung und eine vielfältige Nutzung aus. Ziel ist es, eine lebendige Gemeinschaft zu fördern, in der Wohnen, Arbeiten und Freizeit nahtlos miteinander verbunden sind. Offene, lichtdurchflutete Räume und grüne Innenhöfe bereichern das urbane Leben, während Gewerbeflächen, Kulturangebote, Freizeiteinrichtungen und soziale Treffpunkte das Zusammenleben stärken. Ergänzt wird dies durch eine durchdachte, nachhaltige Infrastruktur mit Velowegen, Grünflächen und Gemeinschaftsgärten, die das Umweltbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner unterstützt.
Projekt
Die Baufelder 1 und 2 befinden sich im Eigentum der SBB. Ebenfalls an der Weiterentwicklung des Quartiers beteiligt sind nachfolgende Grundeigentümer; die Einwohnergemeinde Stadt Basel – Baufeld 3 (Kultur- und Gewerbehaus ELYS), das Baufeld 4 (Wohnbauten) und das Baufeld 5 (Primarschule) – sowie die Stiftung Habitat für genossenschaftliche Wohnungen in unmittelbarer Nachbarschaft.
Das Baufeld 1 mit rund 10 000 m2 wurde im Baurecht an die Unternehmung Lottner AG abgetreten und verbleibt mit einer verdichteten, gewerblichen Nutzung in der Industriezone.
Das Baufeld 2 verfügt über eine Grundstückfläche von rund 19 000 m2. Geplant ist ein sanfter Übergang vom Schwerpunkt Arbeiten zum Schwerpunkt Wohnen. Auf dem Baufeld 2 werden vier Gebäude (2.1, 2.2, 2.3 und 2.4) mit einer Mischnutzung erstellt. Das Gebäude 2.2 wurde im Baurecht an die Wohngenossenschaft Nordwest Schweiz abgetreten. Das Gebäude 2.1 ist voraussichtlich per Oktober 2026 fertiggestellt und die Gebäude 2.3 und 2.4 sind voraussichtlich per Juni 2027 fertiggestellt.
Meilensteine
Unterirdische Parkplätze für überirdische Lebensqualität
Zugunsten der begrünten Aussenräume und eines ungestörten Quartierlebens befinden sich die Parkplätze in einer komfortablen, hellen Tiefgarage. Einige Parkplätze sind mit einer Elektroladestation ausgerüstet.
Die Veloparkplätze sind im Erd- und Untergeschoss in einem geschützten Bereich angeordnet und gewährleisten eine sichere Erreichbarkeit. Zusätzlich stehen im Aussenbereich weitere Abstellplätze zur Verfügung.